Pressemitteilung vom 17. Dezember 2018: Immer mehr Konsumenten shoppen online oder bereiten den Kauf von Produkten online vor, etwa um Preise zu vergleichen oder die Verfügbarkeit in lokalen Geschäften abzufragen. Das Internet wird so zum Vorhof des stationären Handels. Händler vor Ort versuchen deshalb auch im Netz mehr Gesicht zu zeigen. Darüber hat der Wirtschaftspublizist und Kulturanthropologe Andreas Haderlein nun ein Buch geschrieben. Es könnte unsere Sicht auf den Innenstadthandel verändern – wenn dieser bereit ist, sich selbst zu verändern.

Haderlein fasst in seinem aktuellen Buch „Local Commerce“ alles zusammen, was es über Sinn und Zweck von lokalen Online-Marktplätzen und digitalen City-Initiativen zu wissen gilt. Deutschland, oft ja als Digitalisierungsnachzügler gescholten, darf sich ausgerechnet bei der Digitalisierung des Innenstadthandels als Vorreiter sehen. Zahlreiche Projekte – seien es Online-Lösungen von Startups, Förderinitiativen, verlagsgetriebene Modelle oder Studien von Kommunalberatungsunternehmen – loten gerade die Möglichkeiten aus, lokale Geschäfte im Sinne des „digitalen Dachmarketings“ zu bewerben und lokale Kaufkraft online zu binden. Ihr gemeinsames Ziel: Lebenswerte Städte mit einem intakten Einzelhandel nicht trotz, sondern gerade wegen des Internets. (…)

Die gesamte Pressemitteilung samt Bildmaterial wurde auf pressebox.de veröffentlicht.