Nach den Sommerferien ist „Schiffe versenken“ ist eine beliebte Spielart der Terminorganisation. Denn die Monate September, Oktober und November sind vollgespickt mit Kongress- und Branchenterminen. Hier vier Veranstaltungen, die Sie nicht verpassen sollten, wenn Ihnen die digitale Zukunft von Stadt, Region und Handel am Herzen liegt:

Deutsche Stadtmarketingbörse vom 23. bis 25. September in Ludwigsburg

Die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e. V. (bcsd) veranstaltet ihren großen Jahresevent in diesem Jahr in Ludwigsburg. Das Motto der Veranstaltung lautet: Get in touch – Digitalisieren ist menschlich.

Mit Spannung erwarte ich das bcsd-Positionspapier zur Digitalisierung, das am Montag vorgestellt wird. Der Dienstagvormittag wartet mit einer Reihe von Fachvorträgen im „Experience Center“ auf. Der Nachmittag bietet Raum für reichlich Diskussion über die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Stadtmarketing. Darüber im Übrigen habe ich mir als Autor im vom bcsd herausgebrachten „Praxishandbuch City- und Stadtmarketing“ auch Gedanken gemacht – im Kapitel „Die digitale Stadt“ (S. 257–269).

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Internet World Congress am 9. und 10. Oktober in München

Der „Kongress für den digitalen Handel“ fokussiert auf die gegenwärtigen Hype-Themen im On- und Offline-Verkauf. Dazu zählt insbesondere das Generalthema Künstliche Intelligenz. Der zweite Tag aber kommt etwas bodenständiger daher: Prof. Dr. Heinemann darf morgens erklären, was Dichtung und Wahrheit über Local Commerce ist – eine gute Möglichkeit vielleicht, auch mehr über die Gründe des missglückten Starts von „Velbert bei eBay“ in Erfahrung zu bringen. Prof. Dr. Heinemann zählt ja zum Expertenteam hinter dem eBay-City-Programm.

Am Spätnachmittag folgt eine Paneldiskussion, an der auch ich teilnehmen darf. Darüber hinaus bin ich an allen Kongresstagen mit einem Büchertisch vertreten und freue mich auf interessante Gespräche und Kontakte.

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Rid Zukunftskongress 2018 am 25. Oktober in München

Alle Jahre wieder lädt die Rid Stiftung nach München ein, um dem stationären Einzelhandel in Sachen Zukunftsfitness entscheidende Impulse zu geben. Der diesjährige Kongress ist zugleich die 30-Jahr-Feier der Rid Stiftung. Die Vorständin Michaela Pichlbauer und ihr Team haben den Kongress mit „Inspiration & Leidenschaft für den Einzelhandel“ überschrieben. Die Teilnehmer erwartet ein ebenso spannender wie abwechslungsreicher Tag.

Thematisch interessant aus Perspektive der LOCAL COMEMRCE ALLIANCE ist die Vorstelllung des von der Rid Stiftung unterstützten Förderprojekts „Digitale Einkaufsregion Würmtal“, dessen Herz offenbar ein regionaler Online-Marktplatz sein soll. Aber auch die „Sessions“ am Nachmittag mit bekannten Moderatoren aus der Kommunal- und Handelsberatung klingen interessant. Am Nachmittag wird der Gewinner des Innovationspreises „Handel im Wandel“ gekürt, bevor dm-Gründer und -Aufsichtsratmitglied Prof. Götz W. Werner den Schlussvortrag hält.

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Smart Country Convention vom 20. bis 22. November in Berlin

Die „Digitalisierung von Verwaltung und öffentlichen Dienstleistungen“ nimmt ein mächtiger Kongress in Berlin in den Blick. Noch bis 30. September kann man sich kostenfrei zu diesem 3-Tage-Marathon unter Schirmherrschaft des Bundesinnenministeriums anmelden. Der Branchenverband der Digitalwirtschaft Bitkom steht hinter dem mit der Messe Berlin konzipierten Event, der auf gleich drei Großbühnen Speaker en masse nach Berlin bringt. Local-Commerce-Interessierte werden den einen oder anderen Fachvortrag ausfindig machen können, der auch die Digitalisierungsbemühungen von Einzelhandelsstandorten zum Thema macht.

Hervorheben möchte ich das Forum „Digitale Städte“ am 20. November, in dem nicht zuletzt die „Digitalstadt Darmstadt“ einen Zwischenbericht abliefern wird. Wir erinnern uns: Auch eBay City sollte in der hessischen Großstadt an den Start gehen. Und das KIEZKAUFHAUS war zumindest in der Wettbewerbsphase des von der Bitkom ausgerichteten Förderpreises „Digitale Stadt“ als Partner genannt. Die Bitkom hat indessen sogar gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) einen „Neun-Punkte-Plan für Digitale Städte und Regionen“ vorgelegt. Zentrale Forderung darin ist ein „bundesweites Kompetenzzentrum Digitale Städte und Regionen“.

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