Das Bundesinnenministerium sucht gegenwärtig „Smart Cities made in Germany“. Die Ausschreibung erfolgt gemäß des Koalitionsvertrages. Gemeinsam mit der KfW will man zunächst zehn Modellprojekte fördern.

Dabei sollen die Projekte auf folgende Kategorien verteilt sein:

  • Großstadt (> 100.000 Einw.)
  • Mittelstadt (20.000 bis 100.000 Einw.)
  • Kleinstadt & Landgemeinde (< 20.000 Einw.) sowie
  • interkommunale Kooperationsprojekte

Maßgeblich ist die Orientierung am Leitbild der „Smart City Charta“ (siehe hierzu auch Buch „Local Commerce“, S. 59 ff.). Außerdem sollten die eingereichten Projektideen mindestens drei relevante Sektoren (also bspw. Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft) umspannen.

Die Antragsstellung muss bis 17. Mai 2019 online erfolgt sein. Beim 13. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik im September des laufenden Jahres in Stuttgart soll es dann zur Auftaktveranstaltung kommen.

Mehr dazu unter: www.smart-cities-made-in.de

Einen kritischen Kommentar von Andreas Haderlein zum Smart-City-Hype finden Sie hier: „Zu viel des Smarten“