Seit Herbst 2018 ist der nationale Online-Marktplatz der österreichischen Post um eine Sub-Plattform reicher. Über 80 stationäre Geschäfte der Hauptstadt präsentieren sich mit Produkten aus der „Wiener Einkaufswelt“ online. Ladenbesitzer, die den Schritt ins Online-Geschäft wagen wollen, werden noch bis April 2019 von den Projektpartnern, der Wiener Wirtschaftskammer (WK Wien) und Wiener Wirtschaftsagentur, gefördert.

Letztere stellt eine Fördersumme von 1.000 Euro in Aussicht, wenn man sich als stationärer Wiener Händler auf shöpping.at registrieren möchte. Die WK Wien wiederum bietet eine achtstündige kostenfreie E-Commerce-Beratung durch einen Experten aus dem Beraterpool der Wirtschaftskammer.

Insgesamt sind laut Betreiber über 400 Marktplatzteilnehmer auf shöpping.at präsent. Die Wiener Auskopplung macht also in etwa 20 Prozent aus. Allerdings sind die wenigstens Händler der lokalen Initiative per Warenwirtschaft und damit mit einer kritischen Anzahl von Produkten an den Marktplatz angedockt. Hier bleibt aus Projektmanagement- und Partnersicht also noch viel zu tun, will man die Förderung nicht bei einem suboptimalen Einstieg ins Onlinegeschäft belassen.

Unter Wien.shöpping.at ist der lokale im nationalen Online-Marktplatz erreichbar. Dass auch andere Städte unter das Dach von shöpping.at schlupfen könnten, liegt nahe.