Es ist längst überfällig: Eine der wirtschaftlich und kaufkraftstärksten Regionen Deutschlands mit der Finanz- und Dienstleistungsmetropole Frankfurt am Main im Herzen hat es bisher noch nicht geschafft, ein technisch-konzeptionell und finanziell tragfähiges Online-Marktplatzmodell für den lokalen Handel zu etablieren. Nun allerdings kümmert sich eine Projektgruppe namens Lozuka@FrankfurtRheinMain darum. 

Vorangetrieben wird die Initiative durch den umtriebigen Handelsberater Michael Borchardt aus Frankfurt. Das Liefergebiet soll auf einen Radius von 12 km um den Frankfurter Flughafen eingegrenzt werden. Identitätsstiftend klingt das freilich noch nicht, aber es würde größere Handelsagglomerationen wie das Main-Taunus-Zentrum ebenso einschließen wie das beschauliche Hofheim am Taunus oder die Leipziger Straße in Frankfurt-Bockenheim, wo noch ein relativ großer Anteil an inhabergeführten Geschäften zu finden ist. Mehr zum Vorhaben »

Noch aber muss selbstverständlich kräftig die Werbetrommel gerührt werden. Die Expansionsbestrebungen von Lozuka, wie das Unternehmen Lokaso nun nach einem Namensrechtsstreit heißt, haben bereits 2018 einen Dämpfer hinnehmen müssen. Bisher ist man lediglich in Siegen und Arnsberg im operativen Betrieb des regionalen Online-Marktplatzes samt Lieferservice. Das Modell der Betreibergesellschaft hat also auch seine Tücken. In den Startlöchern stehen neben Frankfurt/Rhein-Main noch folgende Regionen/Städte:

  • Emsaue
  • Wittgenstein
  • Spremberg
  • München
  • Isartal
  • Vulkaneifel
  • Köln-Severinsveedel

Mehr über die Lozuka-Marktplatzidee erfahren Sie am 16./17. Januar 2019 auf dem Symposium Lozuka.Connect. Die Teilnahme ist kostenfrei!

Lozuka.Connect
Abb.: Lozuka GmbH

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