Während die DHL unlängst bekannt gab, ihr Local-Commerce-Engagement in Bonn sowie alle anderen operativen Marktplatzaktivitäten mit Allyouneed einzustellen (ausführlicher Bericht folgt), legt der Local-Commerce-Pionier atalanda international eine Schippe drauf. Im September 2018 wird „Letzshop“, der regionale Online-Marktplatz für Luxemburg, live geschaltet. Das Unternehmen mit Sitz in Südbayern stellt hierfür Know-how und die entsprechende White-Label-Lösung zur Verfügung.

Für atalanda ist dieser Schritt strategisch bedeutsam, da der Multi-Vendor Online-Shop, der bereits in 13 deutschen Städten und in der Schweiz zum Einsatz kommt, nun auch mehrsprachig angelegt ist. „Den Start in Luxemburg haben wir als Gelegenheit genutzt, die Funktionalitäten von atalanda um die Mehrsprachigkeit zu erweitern“, berichtet Roman Heimbold, Geschäftsführer der Atalanda GmbH. In Luxemburg wird der Besucher zwischen der deutschen und französischen Sprache wechseln können. Die Lieferung am selben Tag ist integraler Bestandteil des Marktplatz-Konzeptes, wird allerdings NICHT über die atalanda-Komponente atalogics koordiniert.

atalanda hat sich in einer europaweiten Ausschreibung aufgrund der ausgereiften und umfassenden Local-Commerce-Technologie sowie der Erfahrungen in anderen Märkten durchgesetzt. Aktuell werden Händler und ihre Warenwirtschaftssysteme an das Portal angeschlossen. Hier helfen maßgeblich auch die Partnerschaften, die atalanda mittlerweile mit Lieferanten und Verbundgruppen aus unterschiedlichen Branchen schließen konnte.

Initiator des Projektes ist das Wirtschaftsministerium von Luxemburg. Über 13 Gemeinden nehmen an der neuen wirtschaftlichen Interessensgemeinschaft („Groupement d’intérêt économique“, GIE) teil. Die Händler können gegen einen Jahresbeitrag von 500 Euro den lokalen Marktplatz „Letzshop“ nutzen.