Was ist Local Commerce?

Local Commerce ist gleichermaßen Veränderungsmanagement in der digitalen Transformation wie ein Ansatz zur online-lokalen Kaufkraftbindung.

Das heißt: Local Commerce ist der Versuch der Etablierung digitalen Dachmarketings für den Einzelhandelsstandort unter besonderer Berücksichtigung des veränderten Kaufverhaltens. Lokale Online-Marktplätze sind dabei vielerorts – insbesondere nach der großen Medienaufmerksamkeit auf das nationale Pilotprojekt „Online City Wuppertal“ – die technisch-konzeptionelle Grundlage.

Im Kern ist der Local-Commerce-Ansatz jedoch vor allem Change Management einer in weiten Teilen relativ veränderungsresistenten Klientel, dem lokalen (inhabergeführten) Einzelhandel. Es geht darum, das Internet als Chance begreifen zu lernen – zugunsten attraktiver, lebendiger und individueller Innenstädte.

Was ist online-lokale Relevanz?

Angaben folgen.

Text folgt.


Was sind RoPo-Effekte?

Research online, Purchase offline

Online informieren oder aufmerksam werden, aber vor Ort kaufen – mit den sog. RoPo-Effekten sind die durch stärkere (lokale) Online-Sichtbarkeit getriggerten stationären Frequenzgewinne und Käufe gemeint. Kunden kommen in lokale Geschäfte, weil sie in Suchmaschinen, über Online-Werbung, im Online-Shop des Händlers oder auf (lokalen) Online-Marktplätzen auf Kompetenzen, Produkte und Verfügbarkeiten aufmerksam geworden sind.

Umsätze, die durch Click & Collect oder Check & Reserve hervorgerufen werden, sind ebenfalls den RoPo-Effekten zuzuordnen, unterscheiden sich aber durch die mögliche Messbarkeit, da diesen Abschlüssen ein Online-Check-out bzw. die vorherige Kontaktaufnahme mit dem stationären Händler vorausgeht. Ansonsten sind RoPo-Effekte bisher nur schwer messbar und so etwas wie der „Heilige Gral“ des Local Commerce. Verschiedenste Forschungseinrichtungen versuchen gleichwohl Modelle zur validen Messbarkeit der RoPo-Effekte zu entwickeln.