1.

Innenstädte sind nicht nur volle Warenlager, sondern soziale Kraftwerke.

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2.

Die zentrale Funktion des stationären Handels ist keine rein wirtschaftliche (Arbeitsplätze, Gewerbesteuern etc.), sie ist zutiefst mit den sozialen und kulturellen Mustern des Zusammenlebens verknüpft. Der Einzelhandel ist Marktplatz, Bühne und ein identitätsstiftendes Puzzle des Stadtteils, der Gemeinde, der Stadt.

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3.

Das Internet ist immer 1A-Bestlage und der Vorhof des stationären Handels. Aufenthaltsqualität fängt deshalb schon im öffentlichen (sic!) digitalen Raum an.

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4.

Die Erzeugung von „online-lokaler Relevanz“ durch eine stärkere Sichtbarkeit lokaler Angebote im Netz ist der erste Schritt zur „digitalen Aufenthaltsqualität“.

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5.

Der Einkauf wird immer stärker online vorbereitet, aber stationär mit höchsten Ansprüchen an Service, Aufenthaltsqualität und Sortimentskompetenz abgeschlossen.

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6.

Lokale und regionale Konzepte zur Einzelhandelsförderung brauchen – neben ausreichend Handelsmarketing-Know-how – einen strategischen Überbau: „digitales Dachmarketing“ für den Standort.

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7.

Der lokale Online-Marktplatz wird sich als Standardhebel im Kampf um lokale Kaufkraft etablieren und damit Teil des Marketing-Mix‘ des stationären Handels sein.

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8.

Die zugrunde liegende Technik ist „beherrschbar“, die Moderation des gesamten Prozesses (Händler überzeugen, wach rütteln, ermutigen, auf einen Level bringen etc.) verlangt die größte Energie.

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9.

Online-Handel ohne „wir“ wird künftig schwierig. Die Werbegemeinschaft muss sich neu erfinden: Nicht die Zugehörigkeit zu einem Straßenzug oder einem Stadtviertel ist der gemeinsame Nenner der Händler und Dienstleister einer Local-Commerce-Initiative, sondern der Wille zur Veränderungsbereitschaft.

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10.

Der Kümmerer 2.0 ist kein Feierabendjob. Dessen Finanzierung muss politisch gewollt und/oder von der Händlerschaft getragen sein.

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11.

Local Commerce schafft attraktive neue Berufsbilder im lokalen Gewerbe und Einzelhandel.

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12.

Nachhaltige City-Logistik ist ein integratives Instrumentarium für alle City-Akteure.

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13.

Wir brauchen den kooperativen Aufstand gegen Uniformität, Innenstadtverödung und Kaufkraftabfluss in den reinen Online-Handel nicht-lokaler Anbieter, mitgetragen von Gewerbevereinen, Einzelhandelsverbänden, IHKs, City-Managern, Stadtmarketing-Organisationen, Wirtschaftsförderung, Lokalpolitik, Immobilienwirtschaft und – nicht zuletzt – vom Verbraucher selbst. Denn letzterer entscheidet mit seinem Konsumverhalten. Vielen ist noch nicht klar, dass eben dieses Konsumverhalten das Sägen des Astes bedeutet, auf dem man sitzt.

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14.

Aber: zuerst die digitale Exzellenz, dann die Moral. Kaufkraftbindung mit dem erhobenen Zeigefinger wird kläglich scheitern.

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