Der Online-Marktplatz Kaloka ging Ende März 2016 in einer Betaversion online. Das Pilotprojekt unter Federführung der Schweizer Post war zunächst bis Mitte September 2016 befristet und soll vor allem die Berner Altstadt digital abbilden. Nach einer ersten Evaluation entschied man sich für eine Verlängerung der Pilotphase bis September 2017 und startete Anfang 2017 auch Kaloka in Zürich.

Im April 2016 waren bereits 42 Händler auf dem Marktplatz präsent. Ende November des gleichen Jahres waren es 51. Das Wachstum hält sich demnach in Grenzen. Alle Händler sind jedoch in der Produktwelt vertreten. Das Projektmanagement hat es offensichtlich geschafft, Händler von der Wichtigkeit der Anzeige von Verfügbarkeiten und lokalen Warenbeständen zu überzeugen.

Waren im November 2016 rund 22.000 verfügbare Produkte auf dem Markplatz zu finden, wurden Anfang Dezember bereits 32.000 gezählt – auch wenn ein Großteil auf einen Bürobedarfshändler zurückgeht, der per Warenwirtschaft, ggf. sogar über eine Datenbank eines Großhändlers angeschlossen ist.

Infrastrukturgeber von Kaloka.ch ist die deutsche atalanda GmbH. Die Online-Bezahlung sowie die gesamte Logistik wird von der Post CH AG gesteuert. In der (verlängerten) Pilotphase fallen auch für die taggleiche Lieferung keine Lieferkosten an.

Weitere Angaben folgen.