Seit April 2017 ist der Infrastrukturgeber atalanda erneut in Hamburg präsent. Aber anders als an den bisherigen atalanda-Standorten steht in der Hafenmetropole kein städtisches oder über eine Werbegemeinschaft verankertes Projektmanagement bzw. kein lokaler Kümmerer zur Verfügung. Dafür konzentriert sich atalanda auf filialisierte Händler (z. B. Ecco Store) und weitestgehend auf Geschäfte mit Warenwirtschaftsanbindung an den lokalen Online-Marktplatz.

Alleine je sechs Ecco Stores und Gabor Shops sorgen für ein relativ umfangreiches Schuhsortiment auf der Plattform. Hier trägt womöglich die Zusammenarbeit mit der ANWR und schuhe.de Früchte. Allerdings sind die einzelnen Produktdaten noch etwas hemdsärmelig mit einem Link zu schuhe.de eingebunden.

Mit RegioBio wird gar ein Marktplatz im Marktplatz integriert. RegioBio, hinter dem ein Bioladen aus Winterhude steckt, wird von Bauernhöfen und Betrieben aus dem Umland beliefert und funktioniert auch als autarker Shop für regionale Bio-Lebensmittel. Aber auch der eine oder andere Dienstleister (z. B. ein Nagelstudio) findet sich auf dem Hamburger atalanda-Ableger.

Hamburg zählte neben Salzburg zu den ersten Städten, die atalanda mit einem lokalen Online-Marktplatz bespielte. Allerdings scheiterten die Versuche in den Anfängen des Start-ups und man stellte den Betrieb vorerst wieder ein. Erst mit der Online City Wuppertal fasste atalanda konzeptionell und vertrieblich richtig Fuß.